Behandlung

Ablauf Behandlung

Zu Beginn einer Osteopathischen Behandlung wird ein ausführliches Anamnesegespräch durchgeführt. Um den Gesundheitszustand des jeweiligen Patienten richtig beurteilen zu können, interessiert besonders die bisherige Lebens- und Krankheitsgeschichte. Bei der ersten Konsultation wird der Patienten daher eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Termin in die Praxis bestellt, um einen Fragebogen auszufüllen. Dieser wird anschließend mit der Therapeutin besprochen. Haben Sie bereits Befunde (Laborwerte, Röntgenbilder oder Arztbriefe) bringen Sie diese zu Ihrem ersten Termin in die Praxis mit.
Anschließend folgt der Sichtbefund und die körperliche sowie osteopathische Untersuchung. Bei der Untersuchung wird der ganze Körper befundet, um Aufschluss über die tatsächliche Ursache der Beschwerden zu bekommen. Nach einer kurzen Aufklärung über den Befund schließt eine Behandlung die erste Konsultation ab.
Da bei der ersten Konsultation eine ausführliche Anamnese durchgeführt werden muss, ist es möglich, dass dieser Termin etwas länger als die Folgetermine ausfällt. Daher planen Sie für Ihren ersten Termin ca. 2 Stunden ein. Bei jedem weiteren Termin müssen Sie mit einer Stunde rechnen.

Haben sie Interesse oder Fragen zur Behandlung kontaktieren Sie mich unter 08031- 22 18 001.

Behandlung von Schwangeren, Mütter und Säuglingen

Vorbereitung auf die Geburt:
Ziel der Behandlung ist es einer werdenden Mutter eine Schwangerschaft so angenehm wie möglich zu machen und auch die optimale Versorgung des Kindes ermöglichen zu können, indem man ihm genügen Raum zum Wachsen verschafft. Um die Bedingung einer komplikationslosen Geburt vorbereiten zu können, sollte besonders auf die Lage und Zentrierung des Kindes geachtet werden. Da sich der Körper der werdenden Mutter hormonell auf die Schwangerschaft einstellt, verändert sich somit auch das Gewebe. Diese Veränderung - in Form von weich und beweglich werdenden Strukturen nutzt der Osteopath. Somit lassen sich Blockaden leichter lösen. Zum Beispiel nach Operationen (Blinddarm, Laparaskopie, Kaiserschnitt), Entzündungen im Bauchraum oder Traumen (Stürze, Unfälle) Es geht darum die Mobilität der äußeren Strukturen zu bewahren bzw. wiederherzustellen. Auch gibt es einige werdenden Mütter, die aufgrund von Schmerzzustände (Migräne, Rückenbeschwerden) ihre Medikation während der Schwangerschaft unterbrechen müssen. Auch hier kann die Osteopathie Abhilfe verschaffen und unterstützend versuchen die Schmerzen durch sanfte Techniken zu lindern oder ggf. Blockaden komplett aufzulösen. Mit Zunahme der Größe des Kindes im Bauch kann es zu Sodbrennen oder schwerer Atemnot kommen, ein Grund hierfür kann eine zu starke Spannung auf des Zwerchfell (Hauptatemmuskel) sein. Dieser Zustand lässt sich osteopathisch ebenfalls gut behandeln. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass die sich verändernde Statik der werdenden Mutter unterstützt wird. Aufgrund der Gewicht- und Größenzunahme des Kindes beklagen Schwangere häufig Beschwerden einer Ischialgie in Form von ziehenden Schmerzen in die Beine bzw. das Bein und Wassereinlagerungen. Mit osteopathischen Techniken wird versucht den Spannungszustand zu reduzieren, damit sich die Muskulatur lockert und der Abfluss und die Versorgung gewährleistet werden können.

Nach der Geburt:
Während der Geburt kann es je nach Geburtsvorgang unter anderem zu Blockierungen in der Beckenregion oder Wirbelsäule, Schnitte, Rissen oder generell Geburtstraumen nach einer schweren Geburt (Einsatz von Zangen oder Saugglocken), kommen. Die Betroffenen beklagen Schmerzen, Inkontinenzprobleme, Probleme bzw. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Die Osteopathie versucht diese möglichen Folgen der Geburt zu minimieren ggf. zu beheben und den Körper bei der Rückbildungsphase zu unterstützen.

Untersuchung und Behandlung des Kindes:
Bei der Behandlung des Kindes werden Reflexe geprüft, der Entwicklungsstatus und die Körperhaltung nach dem Geburtsakt kontrolliert. Es werden besonders Strukturen wie das Becken, die Wirbelsäule, die Extremitäten und des Schädel getestet, um zu überprüfen, ob es zu Stauchungen oder Zerrungen während der Geburt kam. Häufig kommen Eltern aufgrund von Verdauungsbeschwerden oder Unruhezuständen des Kindes in die Praxis. Mit sanften Techniken wird der Körper abgetastet, um mögliche Blockaden bzw. Spannungszustände ausfindig zu machen.

Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, können Sie hier gerne mit mir Kontakt aufnehmen!